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Die erste Folge der dreiteiligen Reihe setzt ihren Fokus auf den Enthusiasmus, den der Erste Weltkrieg in der
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Die erste Folge der dreiteiligen Reihe setzt ihren Fokus auf den Enthusiasmus, den der Erste Weltkrieg in der Musikwelt entfachte: auf Musiker und Komponisten, die glühende Patrioten und Soldaten wurden. Wie gingen Musiker und Komponisten wie Alban Berg, Arnold Schönberg, Maurice Ravel und Bela Bartok mit dieser Kriegszeit um?
Als 1914 der Erste Weltkrieg ausbrach, blieb die Musikwelt davon nicht unberührt. Unvermeidlich wurden die Künstler involviert, sei es als Soldaten an der Front oder als Komponisten, die nun patriotische Musik oder musikalische Hymnen einer verlorenen Welt schaffen sollten.
Die dreiteilige Dokumentarreihe erforscht die bekannten und unbekannten, die offenkundigen und die verdeckten Verbindungen zwischen Musik, Krieg und Revolution. Jede Folge behandelt unterschiedliche Blickwinkel der Verbindung von Krieg und Politik. Die ersten beiden Folgen untersuchen die hoffnungsvolle und später tragische Verwicklung von Kunst und Politik, die das Leben und Schaffen vieler Künstler während des Ersten Weltkrieges maßgeblich prägte.
Teil drei begibt sich auf die Suche nach den politischen Aspekten der Musik und deren Auswirkungen bis heute. Dabei ist jeder Film thematisch in sich geschlossen. Folge eins setzt ihren Fokus auf den Enthusiasmus, den der Krieg in der Musikwelt entfachte: auf Musiker und Komponisten, die glühende Patrioten und Soldaten wurden. Wie gingen Musiker und Komponisten wie Alban Berg, Arnold Schönberg, Maurice Ravel und Bela Bartok mit dieser Kriegszeit um? Wie beeinflussten ihre Erlebnisse an der Kriegsfront ihre Kompositionen? Was verraten die Kompositionen über diese Ära und deren Geist, den Glauben und die künstlerische Wandlung in dieser Epoche? Die Dokumentation kombiniert wichtige historische Schauplätze im Leben der Komponisten und Musiker: so den Originalschauplatz der Kriegsfront von Verdun mit der Voie Sacrée und das alte Wien mit dem Wiener Musikverein.
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Die Benennung der Brandenburgischen Konzerte geht auf Bachs Widmung an den Markgrafen Christian Ludwig von Brandenburg zurück,
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Die Benennung der Brandenburgischen Konzerte geht auf Bachs Widmung an den Markgrafen Christian Ludwig von Brandenburg zurück, den er bei einem Besuch in Berlin kennengelernt hatte. Das Widmungsexemplar trägt das Datum vom 24. März 1721, entstanden sind die Konzerte aber vermutlich schon früher. Mit 32 Jahren kommt Bach als Kapellmeister an den Hof von Köthen. Sein Dienstherr, Fürst Leopold von Anhalt-Köthen, leistet sich hier ein exzellentes Orchester, mit dem Bach seine technisch äußerst anspruchsvollen Kompositionen verwirklichen kann.
Die Flötistin Ana de la Vega gehört zu den schillernden Persönlichkeiten einer jungen Musikergeneration. Anlässlich des 300. Jubiläums der Brandenburgischen Konzerte begibt sie sich auf eine Reise zur Geschichte und zu den musikalischen Besonderheiten der Werke. Fasziniert von Bach und seiner Musik sucht sie nach Spuren in Leipzig, Weimar, Köthen und Berlin: Wie sind die Konzerte entstanden? Was macht sie so einzigartig? Und was ist dran an der Behauptung, sie wären ein heimliches Bewerbungsschreiben Bachs gewesen? Eine Dokumentation mit Ana de la Vega, Alexander Sitkovetsky, Ramón Ortega Quero, Cyrus Allyar, Johannes Berger und dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn.
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Der international bekannte Komponist und Dirigent Pierre Boulez dirigiert das einstige Skandalstück des 30-jährigen Igor Strawinsky, das 1913 uraufgeführt wurde. Die präzise Interpretation durch Boulez macht deutlich, dass das Werk
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Der international bekannte Komponist und Dirigent Pierre Boulez dirigiert das einstige Skandalstück des 30-jährigen Igor Strawinsky, das 1913 uraufgeführt wurde. Die präzise Interpretation durch Boulez macht deutlich, dass das Werk noch immer so erregend klingen kann, wie es die HörerInnen damals empfunden haben mögen.
Stuttgarter Liederhalle, 30.11.1979
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Teil 2 der Dokureihe ist eine Wiederentdeckung der lange verbannten und vergessenen russischen Komponisten des frühen 20. Jahrhunderts,
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Teil 2 der Dokureihe ist eine Wiederentdeckung der lange verbannten und vergessenen russischen Komponisten des frühen 20. Jahrhunderts, die mit dem Futurismus flirteten, die erste Zwölftonmusik schrieben oder die ersten elektronischen Instrumente erfanden. Die Folge gibt Aufschluss über ihre tragischen Schicksale und ihre außergewöhnliche Musik.
Die Schicksale von jungen Rebellen wie Arthur Lourié, Nikolai Roslawez, Alexander Mossolow oder Leon Theremin verraten viel über die einst hoffnungsvolle und tragische Verwicklung von Kunst und Politik, die viele Künstler während des Ersten Weltkrieges, der Oktoberrevolution oder auch in den ersten Jahren des jungen sowjetischen Kulturlebens beeinflusste.
»Verstummte Klänge – Komponisten im revolutionären Russland«, Teil zwei der dreiteiligen Dokumentarreihe, ist eine Wiederentdeckung der lange verbannten und vergessenen russischen Komponisten des frühen 20. Jahrhunderts, die mit dem Futurismus flirteten, die erste Zwölftonmusik schrieben oder die ersten elektronischen Instrumente erfanden. Die Dokumentation gibt Aufschluss über ihre tragischen Schicksale und ihre außergewöhnliche Musik. Musikologen, Komponisten, Nachfahren und Musiker beleuchten die Schicksale der Komponisten aus ihrer Perspektive und setzen diese sowohl in kulturelle Bezüge als auch in den historischen und politischen Kontext.
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Ein überraschendes und emotionales Porträt würdigt den Jahrhundertmusiker Pierre Boulez, der 90 Jahre alt wurde, zu seinem
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Ein überraschendes und emotionales Porträt würdigt den Jahrhundertmusiker Pierre Boulez, der 90 Jahre alt wurde, zu seinem 100. Geburtstag, der sich am 26. März 2025 jährt. Dabei steht die Frage der Wirkung seines vielfältigen Schaffens als Komponist, Dirigent und kulturpolitische Figur im Zentrum des Films. Pierre Boulez (1925-2016) war einer der wichtigsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Darüber hinaus war er nicht nur als Wagner-Dirigent legendär. Seine Aufnahmen vor allem der Werke der klassischen Moderne verkauften sich hunderttausendfach.
Er war einer der wichtigsten Komponisten des 20. Jahrhunderts und besonders als Wagner-Dirigent legendär. Die Aufnahmen von Pierre Boulez (1925-2016), vor allem der Werke der klassischen Moderne, verkauften sich hunderttausendfach. Das einfühlsame Porträt würdigt den Jahrhundertmusiker Boulez zu seinem 100. Geburtstag, der sich am 26. März 2025 jährt. Im Fokus der Dokumentation steht der Mensch hinter dem Künstler.
Boulez brachte Politiker dazu, ihm neben idealen Konzertsälen ein weltweit einzigartiges, millionenschweres Forschungslabor für elektronische Musik zu bauen, das bis heute wegweisend ist: das Institute for Research and Coordination in Acoustics/Music (IRCAM). Manche sahen in Boulez einen hitzköpfigen Dogmatiker – andere schätzten ihn als Visionär und Pädagogen. Boulez war jedenfalls ein vielseitiger Musiker mit großem Einfluss in ganz Europa, der weit über die Musik hinaus bis in das kulturpolitische Leben wirkte. Vor allem in seiner Heimat Frankreich war Boulez einflussreich. Sein Leben ist äußerlich geprägt von einer beispiellos erfolgreichen Karriere, bei der es scheinbar immer nur eine Richtung gab: vorwärts.
Bei all diesen beeindruckenden Fakten gleicht der Mensch Boulez einer Sphinx. Zu Wort kommen Freunde, Wegbegleiter und Kollegen wie Esa-Pekka Salonen, François-Xavier Roth, Christian Merlin, Pierre-Laurent Aimard, Laurent Bayle, Angela Ida De Benedictis, Mark Swed, Andrew Gerzso und Hans Messner.
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Mitglieder des SWR Symphonieorchestersspielen das Intermezzo für Streichquartett in Es-Dur von Hugo Wolf. Eine Aufnahme von 2024 des SWR.
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Mitglieder des SWR Symphonieorchestersspielen das Intermezzo für Streichquartett in Es-Dur von Hugo Wolf. Eine Aufnahme von 2024 des SWR.
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Joaquín Rodrigos (1901-1999) ikonisches Concierto de Aranjuez (1939) ist ein Meisterwerk der Musik des 20. Jahrhunderts. Mit
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Joaquín Rodrigos (1901-1999) ikonisches Concierto de Aranjuez (1939) ist ein Meisterwerk der Musik des 20. Jahrhunderts. Mit diesem berühmten Stück machte Rodrigo die spanische Gitarre zum universellen Konzertinstrument – gemeinsam mit großem Orchester. Die barocken Gärten von Aranjuez sind die Sommerresidenz der spanischen Könige und waren Rodrigos Inspiration für seine Komposition. Gitarristin Ana Vidović spielt mit dem Orquesta de València unter seinem Chefdirigenten Alexander Liebreich. In kurzen Interviews erzählen Solistin, Dirigent und Rodrigos Tochter Cecilia Hintergründiges über den Künstler Rodrigo und seinen Hit.
Aufgezeichnet wurde das Konzert im Palau de la Música de València mit der gefeierten kroatischen Gitarristin Ana Vidović und dem Orquesta de València unter Leitung von Chefdirigent Alexander Liebreich. Werke von Martín y Soler und Isaac Albéniz ergänzen das Programm.
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Leona König präsentiert die vielversprechenden jungen Talente des Wettbewerbs »Die Goldene Note« in Interaktion mit arrivierten Stars unterschiedlicher
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Leona König präsentiert die vielversprechenden jungen Talente des Wettbewerbs »Die Goldene Note« in Interaktion mit arrivierten Stars unterschiedlicher Genres.
In »Stars und Talente« werden die Hochbegabten und ihre prominenten Vorbilder bei ihren Proben begleitet, man bekommt private Einblicke in das Leben der Kinder und Jugendlichen und bittet die Künstlerinnen und Künstler zum persönlichen Interview.
Heute mit: Cesar Sampson und Isabella Schieferer
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Für sein erstes Abonnementskonzert in der Saison 2019/2020 hatte sich Howard Arman, der künstlerische Leiter des Chors des
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Für sein erstes Abonnementskonzert in der Saison 2019/2020 hatte sich Howard Arman, der künstlerische Leiter des Chors des Bayerischen Rundfunks, etwas Besonderes für seine Sängerinnen und Sänger ausgedacht. Er wollte Klänge aus seiner Heimat England mit Klängen aus seiner Wahlheimat Bayern zusammenbringen. Als künstlerischer Hintergrund bot sich dafür der Liederzyklus für gemischten Chor »Scenes from the Bavarian Highlands« von Armans Landsmann Edward Elgar an. Elgar hatte 1894 einen Sommerurlaub in Garmisch verbracht und Gefallen an der alpinen Volksmusik in der Umgebung gefunden. Die Texte hatte Elgars Frau Alice gesammelt; ihre gelungene Übertragung ins Englische gab Elgar den Anstoß zur Komposition der sechs Chorlieder.
Um diesen Ursprung hörbar zu machen, hat Howard Arman für dieses Konzert des Chors des Bayerischen Rundfunks ein alpenländisches Gesangsensemble mit dazugehörender Stubnmusi eingeladen, den Ammertaler Viergsang. Dessen Solisten sind auch Mitglieder des Chors des BR. Und so wechseln sich in dieser Aufzeichnung aus dem Herkulessaal der Münchner Residenz jene Melodien und Gesänge, die Elgar und seine Frau in Urlaub gehört haben mögen, mit denen ab, die der Kreativität des Komponisten dann entsprungen sind.
Liebhaber/innen der alpinen Volksmusik kommen in diesem Film genauso auf ihre Kosten wie die des kultivierten Chorgesangs. Optisch gibt es einen reizvollen Kontrast zwischen der dunklen Konzertkleidung der Damen und Herren im Chor und den farbigen Trachten der Volksmusikanten. Howard Arman führt mit britisch-humorvollem Charme als Moderator durch das Programm.
Chor des Bayerischen Rundfunk, Howard Arman
Edward Elgar: »Scenes from the Bavarian Highlands« für gemischten Chor und Klavier – Volksliedsätze aus dem Alpenraum
Herkulessaal der Residenz München, 2019
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Eine Hommage an seinen berühmten Vater Clint Eastwood schuf sein Sohn, der Jazzmusiker Kyle Eastwood, mit diesem Ausnahmekonzert. Dafür
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Eine Hommage an seinen berühmten Vater Clint Eastwood schuf sein Sohn, der Jazzmusiker Kyle Eastwood, mit diesem Ausnahmekonzert. Dafür arrangierte er die Soundtracks von Clint Eastwoods bekanntesten Filmen neu. Gemeinsam mit seinem Quintett und dem Orchestre national de Lyon lieferte er eine spektakuläre Neuinterpretation der Musik aus »Dirty Harry« (1971), »Erbarmungslos« (1992), »Für eine Handvoll Dollar« (1964) und anderen Kinoklassikern. Ergänzt wird das Konzert durch ein Interview, in dem Clint und Kyle über ihre gemeinsame Liebe zur Musik sprechen. Dabei mangelt es nicht an unterhaltsamen Anekdoten.
Orchestre national de Lyon
Mit Kyle Eastwood (Bass), Andrew McCormack (Klavier), Chris Higginbottom (Trompete, Horn), Brandon Allen (Saxophon)
»Für eine Handvoll Dollar«, 1964, Ennio Morricone
»Zwei glorreiche Halunken«, 1966, Ennio Morricone
»Dirty Harry«, 1971, Lalo Schifrin
»Calahan«, 1973, Lalo Schifrin
»Im Auftrag des Drachen«, 1975, John Williams
»Erbarmungslos«, 1992, Lennie Niehaus
»Die Brücken am Fluss«, 1995, Lennie Niehaus
»Flags of Our Fathers«, 2006, Clint Eastwood (Arrangements Kyle Eastwood)
»Letters from Iwo Jima«, 2006, Kyle Eastwood und Michael Stevens
»Gran Torino«, 2008, Kyle Eastwood und Michael Stevens
»Der fremde Sohn«, 2008, Clint Eastwood (Arrangements: Kyle Eastwood)
Oper Lyon, 19. Oktober 2022
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Isaac Albéniz (1860-1909) bewunderte de Komponisten Domenico Scarlatti (1685-1757), dessen Sonaten er häufig in seine eigenen Klavierkonzerte aufnahm.
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Isaac Albéniz (1860-1909) bewunderte de Komponisten Domenico Scarlatti (1685-1757), dessen Sonaten er häufig in seine eigenen Klavierkonzerte aufnahm. Die Aufführung der Musik beider Komponisten im Real Alcázar schlägt eine symbolische Brücke zwischen den beiden großen spanischen Künstlern der Klaviermusik.
Der spanische Pianist Javier Perianes begibt sich im Königspalast auf die Suche nach den Gemeinsamkeiten der beiden Komponisten. Harmonien, Rhythmen und bestimmte Stimmungen zeigen den Musikern, dass sie zwar zeitlich weit auseinander liegen, sich aber durch die Verbindung mit der andalusischen Folklore sehr nahe sind.
Dies erklärt auch, warum der Alcázar von Sevilla der ideale Ort für die Aufführung der Stücke ist. Die musikalische Darbietung der verschiedenen Klavierwerke findet in dem majestätischen Gebäude statt. Die Schönheit des Alcázar wird zusätzlich durch Bilder der gepflegten Gärten, Innenhöfe und verschiedenen Säle gezeigt.
Javier Perianes (Klavier)
Domenico Scarlatti: Sonaten K.128, K.141, K.185, K.193, K.447, K.466, K.448, K.491
Isaac Albéniz: Iberia – Evocación, El Puerto, El Albaicín, Trian
Real Alcázar von Sevilla 2024
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Kein anderes Werk Bedrich Smetanas ist enger mit seiner Biografie verbunden, keines politisch aufgeladener, keines wird weltweit öfter gespielt
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Kein anderes Werk Bedrich Smetanas ist enger mit seiner Biografie verbunden, keines politisch aufgeladener, keines wird weltweit öfter gespielt als »Die Moldau«. Die bekannteste Tondichtung aus Smetanas Zyklus »Mein Vaterland« ist für die Tschechen bis heute das Symbol ihrer nationalen Identität. Weltweit gilt sie als Inbegriff tschechischer Kultur. Und mit ihr feiert sich die Nation bis heute.
Zur Zeit der Befreiung von der Donaumonarchie im 19. Jahrhundert, während der Nazi-Okkupation, der Sowjetherrschaft und der Samtenen Revolution – »Die Moldau« gab den Tschechen stets Hoffnung auf Freiheit und Selbstbestimmung. Seit 1946 wird sie jährlich zur Eröffnung des Musikfestivals »Prager Frühling« gespielt.
Doch woher stammt die weltbekannte Melodie? Wie verwandelte Smetana sie in einen Welterfolg? Was bedeutet sie den Tschechen und warum schöpfen sie aus dieser Musik immer wieder Hoffnung und Zuversicht? Eine Orchesterprobe mit den Bamberger Symphonikern unter der Leitung ihres Chefdirigenten Jakub Hrusa bildet den roten Faden des Films, der auf den Spuren des Flusses zu den Ursprüngen der Musik führt und zeigt, wie eng das Werk mit der tragischen Biografie Smetanas und dem Schicksal der tschechischen Nation verbunden ist.
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Der schwedische Dirigent Herbert Blomstedt ist eine der bemerkenswertesten Persönlichkeiten der Klassikszene. Ohne Taktstock, dafür stets mit einem
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Der schwedische Dirigent Herbert Blomstedt ist eine der bemerkenswertesten Persönlichkeiten der Klassikszene. Ohne Taktstock, dafür stets mit einem freundlichen Lächeln, schafft er für Publikum und Orchester gleichermaßen faszinierende Konzerterlebnisse. Auch mit 94 Jahren ist Blomstedt bei internationalen Spitzenorchestern noch ein gefragter Gastdirigent. Im Großen Festspielhaus in Salzburg brachte er 2021 gemeinsam mit den Wiener Philharmonikern zwei bedeutende Symphonien auf die Bühne: Brahms‘ vierte und Arthur Honeggers dritte.
Die vierte Symphonie von Johannes Brahms und Arthur Honeggers dritte, seine »liturgische« Symphonie bilden eine spannende Kombination. Mit seiner Vierten beendete Brahms sein symphonisches Schaffen mit einem facettenreichen Werk, für das auch der junge Richard Strauss hohe Begeisterung empfand: »Ein Riesenwerk […] neu und originell und doch von A bis Z ein echter Brahms«.
Komponist Arthur Honegger wurde als Sohn Schweizer Eltern in Frankreich geboren und verbrachte dort den größten Teil seines Lebens. Im Jahr 1945, kurz nach dem Ende der deutschen Besatzung, begann er seine dritte Symphonie. Mit dem Werk reflektiert Honegger Kriegserfahrungen und durchleuchtet auf beeindruckende Weise die fragile Gefühlslage zum Beginn der Nachkriegszeit.
Wiener Philharmoniker, Herbert Blomstedt
Arthur Honegger: Symphonie Nr. 3 »Symphonie liturgique«
Johannes Brahms: Symphonie Nr. 4
Salzburg, Großes Festspielhaus, August 2021
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Der 55. Nachtgesang des MDR-Rundfunkchors unter der Leitung von Philipp Ahmann in der Leipziger Peterskirche begann mit
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Der 55. Nachtgesang des MDR-Rundfunkchors unter der Leitung von Philipp Ahmann in der Leipziger Peterskirche begann mit der Live-Uraufführung der A-cappella-Komposition »Inseln – Gesang von ferner Nähe«, die der MDR bei Michael Langemann in Auftrag gegeben hatte. Im September 2020 hatte das Werk als multimediale Chorkomposition bereits seine virtuelle Uraufführung erlebt. Inhaltlich gaben die sechs Teile von »Inseln« den Gefühlen angesichts der Corona-bedingten Einschränkungen Ausdruck, von Schwermut über Zorn bis zu Sehnsucht.
MDR-Rundfunkchor, Philipp Ahmann
Michael Langemann: »Inseln«
Leevi Madetoja: De profundis op. 56a
Louis Spohr: 2 Psalmen aus op. 85
Johannes Fritsch: Prediger 3, 4
Egon Wellesz: Missa brevis op. 89
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Leona König präsentiert die vielversprechenden jungen Talente des Wettbewerbs »Die Goldene Note« in Interaktion mit arrivierten Stars unterschiedlicher
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Leona König präsentiert die vielversprechenden jungen Talente des Wettbewerbs »Die Goldene Note« in Interaktion mit arrivierten Stars unterschiedlicher Genres.
In »Stars und Talente« werden die Hochbegabten und ihre prominenten Vorbilder bei ihren Proben begleitet, man bekommt private Einblicke in das Leben der Kinder und Jugendlichen und bittet die Künstlerinnen und Künstler zum persönlichen Interview.
Heute mit: Cesar Sampson und Isabella Schieferer
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David Garrett, geboren 1980, einst gefeiertes Geigen-Wunderkind mit früher Klassikkarriere, hat heute weltweit auch große Erfolge als
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David Garrett, geboren 1980, einst gefeiertes Geigen-Wunderkind mit früher Klassikkarriere, hat heute weltweit auch große Erfolge als Cross-over-Künstler. Es ist nicht nur ein ständiger musikalischer Spagat, sondern auch ein Leben, das geprägt ist von Verzicht in der Kindheit, künstlerischer Anerkennung und der Suche nach dem Selbst. 30 Jahre nach seinem Bühnendebüt zieht Garrett nun ein sehr persönliches Resümee.
Die Dokumentation zeigt den Musiker offen und privat wie nie. Dafür öffnet er sein Archiv zu bislang unveröffentlichtem Videomaterial. Die wichtigsten Stationen seines Lebens werden angesteuert und Wegbegleiter, Freunde und Familie erzählen. Ob in New York, wo der Wendepunkt seines Lebens stattfand, in Amsterdam bei intensiven Studioaufnahmen, in Berlin, der Stadt seiner Kindheit, oder auf Mallorca, wo er Entspannung sucht.
Musikalisch porträtiert die Dokumentation sowohl den Klassik- wie den Cross-over-Künstler David Garrett. Darunter sind auch Ausschnitte seines Konzerts in den Caracalla-Thermen in Rom.
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Für sein Open-Air-Konzert auf Sizilien hat sich Stargeiger David Garrett einen spektakulären Ort ausgewählt: das antike Theater von
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Für sein Open-Air-Konzert auf Sizilien hat sich Stargeiger David Garrett einen spektakulären Ort ausgewählt: das antike Theater von Taormina – mit Blick auf den Ätna. Dort spielt er beliebte Zugaben-Stücke von Antonio Vivaldi, Robert Schumann, Camille Saint-Saëns, Georg Kreisler und vielen anderen Komponisten in neuen Arrangements.
Mit seiner individuellen Auswahl erinnert David Garrett an das Goldene Zeitalter der Geigenvirtuosen – an Künstler wie Zino Francescatti, Arthur Grumiaux, Jascha Heifetz, Fritz Kreisler und Yehudi Menuhin, die ihr Publikum mit musikalischen Miniaturen und Zugaben begeisterten.
»Leider spielen seit einigen Jahrzehnten Geiger immer seltener einige der kurzen Stücke, die die Großen der 1920er- und 1930er-Jahre in ihren Konzerten aufgeführt haben, dabei bleiben sie einem sofort im Gedächtnis«, sagt Garrett. »Mir bedeutet es deswegen umso mehr, dass ich nun die Gelegenheit habe, all diese schönen Stücke wieder lebendig werden zu lassen.«
Begleitet wird Garrett von seinem Gitarristen und Arrangeur Franck van der Heijden, dem Bassisten Rogier van Wegberg sowie dem »Orchestra del Teatro Vittorio Emanuele di Messina« unter der Leitung der Dirigentin Gianna Fratta.
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Niemandem will sie gehören. Jeder, der sie erobern möchte, muss erst drei Rätsel lösen. Gelingt das nicht, wird
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Niemandem will sie gehören. Jeder, der sie erobern möchte, muss erst drei Rätsel lösen. Gelingt das nicht, wird mit dem Leben bezahlt: Giacomo Puccinis letzte Oper »Turandot« blieb unvollendet. Bis zuletzt konnte der Komponist keine Wendung für die finale Liebesszene finden. Erst als sein Freund, Franco Alfano, das Finale nach den Skizzen Puccinis zu Ende komponiert hatte, wurde die Oper 1926 uraufgeführt und zu einem bahnbrechenden Erfolg. Puccinis »Turandot« zählt heute zu den erfolgreichsten Fragmenten der Musikgeschichte.
In der Traditionslinie der italienischen Oper des 19. Jahrhunderts verwendet Puccini ein bis dahin unbekanntes Farbspektrum fernöstlicher Melodien und spürt Klängen des einstigen chinesischen Kaiserreichs nach. Gekonnt werden Tragik und skurriler Witz, pompöse Massenszenen und leidenschaftliches Pathos gegenübergestellt.
Inszenierung: Claus Guth
Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor
Orchester der Wiener Staatsoper, Marco Armiliato
Mit Jonas Kaufmann (Prinz Calaf), Asmik Grigorian (Turandot)
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»Orte der Kindheit« prägen Menschen und formen die Persönlichkeit. Aus den Gerüchen, Gefühlen und Geschichten entsteht das, was wir später Heimat nennen. Peter Schneeberger geht mit Künstlern auf Reisen –
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»Orte der Kindheit« prägen Menschen und formen die Persönlichkeit. Aus den Gerüchen, Gefühlen und Geschichten entsteht das, was wir später Heimat nennen. Peter Schneeberger geht mit Künstlern auf Reisen – zurück an ihren Ursprung. Mit Geschichten, Bildern und Gesprächen wird auf sehr persönliche Weise von der Kindheit der Künstler erzählt. In dieser Folge erlaubt der Tenor Piotr Beczala, der Ende Dezember 2021 seinen 55. Geburtstag feierte, diesen privaten Blick in seine Vergangenheit.
In seinem Refugium im südlichen Polen singt der Weltstar mit Peter Schneeberger am Lagerfeuer Pfadfinderlieder. Beczala nennt sich selbst einen glücklichen Tenor. Er gilt in der Opernwelt als einer der besten Tenöre. Seine Karriere überraschte ihn selbst. Er begann ganz bescheiden – unter anderem als Straßensänger in Wien. Die erste Gage waren ein paar Schillinge in seinem Hut. Was er damit angestellt hat, erzählen er und seine Frau Kasia auf amüsante Weise.
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»Finlandia« ist Sibelius’ Schicksalswerk. Geschrieben auf dem Höhepunkt seines privaten und künstlerischen Lebens ist es sein
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»Finlandia« ist Sibelius’ Schicksalswerk. Geschrieben auf dem Höhepunkt seines privaten und künstlerischen Lebens ist es sein größter Triumph. Sogar Leonard Bernstein stellt das Werk in seinen Joung People‘s Concerts vor: als Beispiel für den Patriotismus in der Musik und den Kampf der Finnen gegen die russische Unterdrückung, um ihre nationale Freiheit und kulturelle Identität zu erhalten.
Nach der Uraufführung von »Finlandia« wird Jean Sibelius zur Symbolfigur der finnischen Freiheitsbewegung. Doch das Werk ist zugleich eng verwoben mit der größten Tragödie seines Lebens. Im Zweiten Weltkrieg wird »Finlandia« zu Finnlands Hymne der Freiheit und Sibelius zu einer Galionsfigur der nationalsozialistischen Propaganda. Seine Sympathie für das nationalsozialistische Deutschland und die Erkenntnis, dass er sich politisch missbrauchen ließ, stürzen Sibelius in tiefe Depressionen.
Gedreht an Originalschauplätzen in Finnland und Deutschland, erzählt der Film die Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte der weltbekannten Melodien von »Finlandia« und erkundet, wie das Werk zur finnischen Hymne der Freiheit werden konnte, warum es Sibelius berühmt machte und bis heute weltweit das bekannteste seiner Stücke ist.
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Der dritte und letzte Teil der Reihe begibt sich auf die Suche nach den politischen Aspekten von Musik
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Der dritte und letzte Teil der Reihe begibt sich auf die Suche nach den politischen Aspekten von Musik und verbindet dabei historische Beispiele mit der Gegenwart. Zu Wort kommen renommierte Künstler wie der Dirigent Valery Gergiev, die Pianistin Gabriela Montero und die Cellistin Anita Lasker-Wallfisch, eine der letzten Überlebenden des Frauenorchesters von Auschwitz.
Die große zukunftsträchtige Katastrophe von 1914, der Beginn des Ersten Weltkriegs, war nicht bloß ein Umbruch für Politik und Gesellschaft. Die Musik hatte ihre politische Unschuld verloren. Aber kann Musik politisch sein? Schon im 19. Jahrhundert hatte eine wachsende Zahl von Komponisten und Musikern begonnen, politische Vorstellungen zu übernehmen, und bis heute positionieren viele Musiker sich politisch. Der dritte und letzte Teil der Dokumentationsreihe begibt sich auf die Suche nach den politischen Aspekten von Musik und verbindet dabei historische Beispiele mit der Gegenwart. Er setzt sich mit verschiedenen Standpunkten der politischen Momente in der Musik auseinander und beginnt den Dialog mit renommierten Künstlern wie dem Dirigenten Valery Gergiev, der venezolanischen Pianistin Gabriela Montero oder der deutsch-britischen Cellistin Anita Lasker-Wallfisch, einer der letzten Überlebenden des Frauenorchesters von Auschwitz.
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Die NDR Radiophilharmonie spielte erstmals unter der Leitung von Thomas Søndergård. In der internationalen Musikwelt ist der dänische Dirigent eine feste Größe und brilliert beispielsweise am Pult des Chicago Symphony
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Die NDR Radiophilharmonie spielte erstmals unter der Leitung von Thomas Søndergård. In der internationalen Musikwelt ist der dänische Dirigent eine feste Größe und brilliert beispielsweise am Pult des Chicago Symphony Orchestra und des Royal Concertgebouw Orchestra. Seit 2018 begeistert er als Chefdirigent des Royal Scottish National Orchestra das Publikum in Glasgow.
Ein Ausschnitt mit dem Stück »Introduction et Rondo capriccioso op. 28« von Camille Saint-Saëns aus diesem besonderen Konzert zum Saisonabschluss 2021. Solistin: Alexandra Conunova.
NDR Radiophilharmonie, Thomas Søndergård
Alexandra Conunova (Violine)
Camille Saint-Saëns: »Introduction et Rondo capriccioso op. 28« (Ausschnitt)
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Mozarts Musik in seiner Geburtsstadt zu erleben hat seinen ganz besonderen Reiz. So überrascht es nicht, dass der
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Mozarts Musik in seiner Geburtsstadt zu erleben hat seinen ganz besonderen Reiz. So überrascht es nicht, dass der norwegische Starpianist Leif Ove Andsnes und das Mahler Chamber Orchestra für das Abschlusskonzert ihres weltweit gefeierten »Mozart Momentum«-Projekts das Mozarteum in Salzburg gewählt haben. Ein Konzerterlebnis von großer Authentizität.
Mahler Chamber Orchestra
Leif Ove Andsnes (Klavier)
W.A. Mozart
– Konzert Nr. 24 c-Moll für Klavier und Orchester KV 491
– »Andante« aus Mozarts Konzert Nr. 21 in C-Dur KV 467
Salzburg Stiftung Mozarteum, Großer Saal, Oktober 2022
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1995 in Wien als Sohn einer Pianistin und eines Dirigenten in eine Musikerfamilie geboren, erhielt Emmanuel Tjeknavorian ab
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1995 in Wien als Sohn einer Pianistin und eines Dirigenten in eine Musikerfamilie geboren, erhielt Emmanuel Tjeknavorian ab dem Alter von 5 Jahren Geigenunterricht und trat schon als 7jähriger das erste Mal öffentlich mit Orchester auf.
Der Film begleitet den jungen Musiker sehr persönlich und exklusiv auf seinem Werdegang – vom Shootingstar als Geiger, der durch die Welt reist und eine Konzerthalle nach der nächsten für sich erobert, über den ganz privaten, philosophierenden und vor Energie und neuen Ideen strotzenden jungen Mann, der am erfolgreichen Beginn seiner zweiten Karriere als Dirigent steht.
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Anlässlich des ersten Konzerts des Jahres 2025 in der Kathedrale Notre-Dame de Paris zeigt dieser Film Vokalgesang und
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Anlässlich des ersten Konzerts des Jahres 2025 in der Kathedrale Notre-Dame de Paris zeigt dieser Film Vokalgesang und Polyphonie aus 800 Jahren Musikgeschichte. Die Compagnie La Tempête und die Maîtrise von Notre-Dame sowie Solisten mit Stücken aus mehreren Jahrhunderten vielstimmiger Musik und Gesängen aus Europa und darüber hinaus zelebrieren in der einzigartigen Akustik der Kathedrale die Musik als universelle Sprache.
Auf dem Spielplan des ersten Konzertes nach der Wiedereröffnung der Pariser Kathedrale Notre Dame im Dezember 2025 steht Musik von Johann Sebastian Bach über Steve Reich bis Louis Verne. Dazu werden polyphone Werke und Gospels präsentiert.
Olivier Latry, langjähriger Titularorganist von Notre Dame eröffnet das Festkonzert mit einem musikalischen Appel und interpretiert die Toccata sowie die Fuge in C-Dur von Johann Sebastian Bach.
Vier Chöre, die Maîtrise und der Kinderchor von Notre Dame, der Chor »La Tempête« und die 100 Amateursänger und -sängerinnen des Ensembles EVE werden begleitet von einem Ensemble, dem neben klassischen Instrumenten auch ein Duduk und ein Nay, eine persische Rohrflöte, angehören.
Sie präsentieren griechisch-orthodoxe Gesänge, traditionelle sephardisch-jüdisch-spanische und arabische Melodien. »La Tempête und EVE« interpretieren Gospels und ebenfalls auf dem Programm: »Kyrie de la Messe Solenelle« von Louis Vierne, »Imortal Bach« von Knut Nystedt, ein armenisches Lied und »Youkali« von Kurt Weill – die beiden letzteren werden von der Sopranistin Sabine Devieilhe interpretiert.
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Leona König präsentiert die vielversprechenden jungen Talente des Wettbewerbs »Die Goldene Note« in Interaktion mit arrivierten Stars unterschiedlicher
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Leona König präsentiert die vielversprechenden jungen Talente des Wettbewerbs »Die Goldene Note« in Interaktion mit arrivierten Stars unterschiedlicher Genres.
In »Stars und Talente« werden die Hochbegabten und ihre prominenten Vorbilder bei ihren Proben begleitet, man bekommt private Einblicke in das Leben der Kinder und Jugendlichen und bittet die Künstlerinnen und Künstler zum persönlichen Interview.
Heute mit: Patricia Nolz und Adriana Vasilski
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Der »Palau de la Musica Catalana« in Barcelona gilt als einer der schönsten Konzertsäle der Welt und als
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Der »Palau de la Musica Catalana« in Barcelona gilt als einer der schönsten Konzertsäle der Welt und als ein herausragendes Beispiel des »Modernisme«, des spanischen Jugendstils. Er wurde von einem der führenden Baumeister der katalanischen Jugendstilarchitektur entworfen, Lluis Domenech i Montaner. Barcelona war die Hochburg des Modernisme, der auch eine Demonstration der kulturellen Eigenart der Katalanen war. Der Palau ist das Gebäude eines katalanischen Gesangverein, der dieses großartige Gebäude mit der Unterstützung reicher Großindustrieller erbauen lassen konnte. Barcelonas erlebt Ende des 19. Jahrhunderts einen wirtschlaftlichen Aufschung und ein eine allgemeine neu erwachte Begeisterung für die katalanische Kultur. Der Jugendstil in Barcelona war somit auch politisch motiviert.
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Der Chor des Bayerischen Rundfunks ist berühmt für seine künstlerische Breite und seine stilistische Vielfalt. Qualitäten, die in
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Der Chor des Bayerischen Rundfunks ist berühmt für seine künstlerische Breite und seine stilistische Vielfalt. Qualitäten, die in den »Quattro pezzi sacri« von Giuseppe Verdi gefordert sind und zugleich bestens zur Geltung kommen, nimmt der Maestro doch Bezug auf ganz verschiedene Kompositionstechniken. Howard Arman dirigiert »seinen« Chor und das Münchner Rundfunkorchester.
Der Chor des Bayerischen Rundfunks und das Münchner Rundfunkorchester widmen sich unter der Stabführung seines künstlerischen Leiters Howard Arman einem noch immer selten aufgeführten Juwel der Chorliteratur.
Die »Quattro pezzi sacri« sind Giuseppe Verdis letzte geistliche Werke, entstanden am Ende seines langen, nur dem Komponieren gewidmeten Lebens. Als musikalisches Vermächtnis und Abschiedsgeschenk an die Welt dokumentieren die Stücke Verdis verinnerlichte leidenschaftliche Frömmigkeit, die alles andere als dogmatisch ist.
Komponiert wurden die »Vier geistlichen Gesänge« als Einzelstücke zu verschiedenen Zeiten, ursprünglich waren sie weder zur Veröffentlichung noch zur gemeinsamen Aufführung konzipiert. Die beiden A-cappella-Stücke »Laudi alla vergine Maria« und »Ave Maria« entstanden bereits 1886 und 1888/89, die zwei umfangreicheren für Chor und Orchester »Te Deum« (1895/96) und »Stabat mater« (1896/97).
Im November 2017 haben der Chor des Bayerischen Rundfunks mit dem Münchner Rundfunkorchester die Werke im Herkulessaal der Münchner Residenz aufgeführt, die Leitung des Konzerts hatte der Künstlerische Leiter des Chores Howard Arman.
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Die Spielzeit an der Mailänder Scala wird auch dieses Jahr wieder am 7. Dezember eröffnet. Die Opernsaison
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Die Spielzeit an der Mailänder Scala wird auch dieses Jahr wieder am 7. Dezember eröffnet. Die Opernsaison 2023/24 beginnt mit Verdis »Don Carlo« in einer Inszenierung von Lluís Pasqual, dirigiert von Riccardo Chailly. Den Saisonauftakt leitet wie schon im vergangenen Jahr die große Sopranistin Anna Netrebko, diesmal in der Rolle der Elisabeth de Valois. Riccardo Chailly hat die vergangenen Spielzeiten mit den Verdi-Opern »Giovanna d’Arco«, »Attila« und »Macbeth« eingeläutet. Mit »Don Carlo« erklingt auch diesmal an der Mailänder Scala wieder ein Meisterwerk des italienischen Komponisten.
Inszenierung: Arnalda Canali
Coro del Teatro alla Scala
Orchestra del Teatro alla Scala, Riccardo Chailly
Mit René Pape (Filippo II), Fransceso Meli (Don Carlo), Luca Salsi (Rodrigo, Marchese di Posa), Colère de l’Aïn (Großinquisitor), Anna Netrebko (Elisabetta di Valois), Elīna Garanča (Principessa Eboli), Elisa Verzier (Tebaldo), Jinxu Xiahou (Graf von Lerma), Rosalia Cid (Stimme von oben), Parc Jongmin (Mönch)
Mailänder Scala, Dezember 2023
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1995 in Wien als Sohn einer Pianistin und eines Dirigenten in eine Musikerfamilie geboren, erhielt Emmanuel Tjeknavorian ab
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1995 in Wien als Sohn einer Pianistin und eines Dirigenten in eine Musikerfamilie geboren, erhielt Emmanuel Tjeknavorian ab dem Alter von 5 Jahren Geigenunterricht und trat schon als 7jähriger das erste Mal öffentlich mit Orchester auf.
Der Film begleitet den jungen Musiker sehr persönlich und exklusiv auf seinem Werdegang – vom Shootingstar als Geiger, der durch die Welt reist und eine Konzerthalle nach der nächsten für sich erobert, über den ganz privaten, philosophierenden und vor Energie und neuen Ideen strotzenden jungen Mann, der am erfolgreichen Beginn seiner zweiten Karriere als Dirigent steht.
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Nicht so oft ist es zu hören, das »Stabat Mater« von Gioachino Rossini. Es ist zwar ein geistliches
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Nicht so oft ist es zu hören, das »Stabat Mater« von Gioachino Rossini. Es ist zwar ein geistliches Werk, aber es ist durch und durch vom Geist der Oper inspiriert. Deshalb braucht es erstklassige Solistinnen und Solisten. Die Tenor-Arie »Cuius animam gementem« gilt als eine Paradepartie des Fachs. Und auch der Chor muss große Anforderungen erfüllen, sehr agil sein und stimmgewaltig zugleich.
Ein Chor wie der Chor des Bayerischen Rundfunks ist die ideale Besetzung für das glanzvolle Werk »Stabat Mater«. Den solistischen Herausforderungen stellen sich Rosa Feola (Sopran), Gerhild Romberger (Alt), Dmitry Korchak (Tenor) und Mika Kares (Bass). Es spielt das Münchner Rundfunkorchester; Howard Arman ist der Dirigent in der Aufzeichnung aus dem Herkulessaal der Münchner Residenz (2017).
Gioachino Rossini hatte seine Karriere als erfolgreichster Opernkomponist seiner Zeit seit zwölf Jahren beendet, als er 1842 sein »Stabat mater« in Bologna zum ersten Mal aufführte. Für größere Besetzungen komponierte er nur noch geistliche Musik: das »Stabat mater« und die »Petite messe solennelle« (1862).
Gerade das »Stabat mater« ist in jedem Ton durchdrungen von musiktheatralischer Leidenschaft und Meisterschaft. Heute erfreut sich Rossinis »Stabat mater« genau wegen dieser meisterhaften, sich ganz natürlich vermittelnden Verbindung von geistlichem Ernst und opernhafter Ausdrucksstärke großer Beliebtheit.
Chor des Bayerischen Rundfunks
Münchner Rundfunkorchester, Howard Arman
Mit Rosa Feola (Sopran), Gerhild Romberger (Alt), Dmitry Korchak (Tenor) und Mika Kares (Bass)
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Mit seinem Werk »Voices« schafft der Komponist Max Richter eine Hommage an die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte.
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Mit seinem Werk »Voices« schafft der Komponist Max Richter eine Hommage an die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. So will er musikalisch Raum schaffen, damit Musikerinnen und Musiker sowie das Publikum wieder mit den fundamentalen Prinzipien des 1948 verabschiedeten Dokuments in Verbindung treten können.
Dafür setzt Richter auch auf seine Idee vom »negativen Orchester«, eine Reaktion auf die Welt im Jahr 2020. Analog dazu stellt er das Orchester auf den Kopf: Celli und Bässe überwiegen und sorgen für einen tiefen Grundklang, der von den hohen Solostimmen Violine und Sopran immer wieder durchbrochen wird. Zusätzlich zur Musik hat der Komponist Hunderte Stimmen auf der ganzen Welt eingefangen, die in ihren Muttersprachen Teile aus der Menschenrechtserklärung vortragen das sind die »Voices«, denen das Stück seinen Namen verdankt. Die Aufzeichnung aus der Hamburger Elbphilharmonie ist ergänzt um persönliche Einblicke Richters in Hintergrund und Entstehung der Komposition.
Regie: Alexander Radulescu
Ensemble Resonanz (Vokalensemble)
Grace Davidson (Sopran)
Elena Urioste (Violine)
Birgit Minichmayr (Sprecherin)
Kevin john Edusei (Dirigent)
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Der 55. Nachtgesang des MDR-Rundfunkchors unter der Leitung von Philipp Ahmann in der Leipziger Peterskirche begann mit
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Der 55. Nachtgesang des MDR-Rundfunkchors unter der Leitung von Philipp Ahmann in der Leipziger Peterskirche begann mit der Live-Uraufführung der A-cappella-Komposition »Inseln – Gesang von ferner Nähe«, die der MDR bei Michael Langemann in Auftrag gegeben hatte. Im September 2020 hatte das Werk als multimediale Chorkomposition bereits seine virtuelle Uraufführung erlebt. Inhaltlich gaben die sechs Teile von »Inseln« den Gefühlen angesichts der Corona-bedingten Einschränkungen Ausdruck, von Schwermut über Zorn bis zu Sehnsucht.
MDR-Rundfunkchor, Philipp Ahmann
Michael Langemann: »Inseln«
Leevi Madetoja: De profundis op. 56a
Louis Spohr: 2 Psalmen aus op. 85
Johannes Fritsch: Prediger 3, 4
Egon Wellesz: Missa brevis op. 89
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Leona König präsentiert die vielversprechenden jungen Talente des Wettbewerbs »Die Goldene Note« in Interaktion mit arrivierten Stars unterschiedlicher
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Leona König präsentiert die vielversprechenden jungen Talente des Wettbewerbs »Die Goldene Note« in Interaktion mit arrivierten Stars unterschiedlicher Genres.
In »Stars und Talente« werden die Hochbegabten und ihre prominenten Vorbilder bei ihren Proben begleitet, man bekommt private Einblicke in das Leben der Kinder und Jugendlichen und bittet die Künstlerinnen und Künstler zum persönlichen Interview.
Heute mit: Patricia Nolz und Adriana Vasilski
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Johann Sebastian Bach steht seit 75 Jahren im Fokus der Bachwoche Ansbach. Seine Johannes-Passion bildet den Abschluss
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Johann Sebastian Bach steht seit 75 Jahren im Fokus der Bachwoche Ansbach. Seine Johannes-Passion bildet den Abschluss der Jubiläums-Ausgabe, mit dem Windsbacher Knabenchor, dem Freiburger Barockorchester und einem Ensemble exquisiter SolistInnen.
Windsbacher Knabenchor
Freiburger Barockorchester
Ludwig Böhme (Musikalische Leitung)
Mit Dorothee Mields (Sopran), Terry Wey (Altus), Patrick Grahl (Tenor), Thomas Laske (Bass), Tobias Berndt (Bass), Tobias Föhrenbach (Moderation)
Johann Sebastian Bach: Johannes-Passion BWV 245
St. Gumbertus Ansbach, 06.08.2023
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Die Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach zählt zu den berühmtesten sakralen Werken der Musikgeschichte. Nachdem fast das
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Die Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach zählt zu den berühmtesten sakralen Werken der Musikgeschichte. Nachdem fast das ganze Oeuvre des Thomaskantors nach dessen Tod in Vergessenheit geriet, wurde das Werk erstmals 1832 in Bremen wiederaufgeführt. Seitdem gehört die Passion zum Standardrepertoire in Kirche und Konzertsaal.
Thomanerchor Leipzig
Gewandhausorchester zu Leipzig, Andreas Reize (Thomaskantor)
Mit Tobias Berndt (Bass, Arien), Tomáš Král (Bass, Christus), Raphael Wittmer (Tenor, Arien), Julian Prégardien (Tenor, Evangelist), Andreas Scholl (Altus), Anna Prohaska (Sopran)
Johann Sebastian Bach: »Johannes-Passion«, BWV 245
Thomaskirche Leipzig, 9. Juni 2023
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»Alles was Odem hat, lobe den Herrn!« – 400 Jahre Erfindung des Buchdrucks beging man 1840 in Leipzig, als der »Lobgesang« Felix Mendelssohn Bartholdys erstmals erklang. Eindeutig mit Beethovens 9.
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»Alles was Odem hat, lobe den Herrn!« – 400 Jahre Erfindung des Buchdrucks beging man 1840 in Leipzig, als der »Lobgesang« Felix Mendelssohn Bartholdys erstmals erklang. Eindeutig mit Beethovens 9. Sinfonie, aber auch den Oratorien Bachs und Händels im Ohr hatte sich Mendelssohn an ein musikalisches Experiment gewagt: Sinfonie und Kantate wollte er zusammenbringen. Sein »Lobgesang« ist eine Festsinfonie im allerbesten Sinne des Wortes, die von ergreifender Innigkeit bis hin zu überwältigender Klangfülle alles zu bieten hat.
MDR-Rundfunkchor
hr-Sinfonieorchester, Alain Altinoglu
Mit Katharina Konradi (Sopran), Miriam Albano (Mezzosopran) und Charles Castronovo (Tenor)
Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 2 B-Dur op. 52 »Lobgesang«
Rheingau Musik Festivals
Basilika Kloster Eberbach, 25.06.2022
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Klanggewaltig und temporeich, sinnlich und lyrisch: Das Benefizkonzert des Bundespräsidenten spannt 2025 einen weiten Bogen vom Orient über
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Klanggewaltig und temporeich, sinnlich und lyrisch: Das Benefizkonzert des Bundespräsidenten spannt 2025 einen weiten Bogen vom Orient über Europa bis in die USA. Durch das Programm führt Grimme-Preisträgerin Siham El-Maimouni.
WDR Sinfonieorchester, Cristian Măcelaru
Mit Hanna-Elisabeth Müller (Sopran) und Maximilian Hornung (Violonello)
George Enescu: Rumänische Rhapsodie Nr. 1 A-Dur op. 11
Maurice Ravel: Shéhérazade für Singstimme und Orchester
Erich Wolfgang Korngold: Konzert C-Dur für Violoncello und Orchester op. 37
Leonard Bernstein: Sinfonische Tänze aus »West Side Story«
Kölner Philharmonie vom 13.04.2025
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Mozart komponierte seine Messe in C-Dur, die später den Beinamen »Krönungsmesse« erhalten sollte, im
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Mozart komponierte seine Messe in C-Dur, die später den Beinamen »Krönungsmesse« erhalten sollte, im Jahr 1779. Er war von einer über einjährigen Paris-Reise ins heimatliche Salzburg zurückgekehrt und trat beim alten Brotherrn Fürsterzbischof Colloredo 1779 sein neues Amt als Hoforganist an. Zu seinen Aufgaben gehörte es auch, für den Ostergottesdienst des Jahres eine feierliche Messe zu komponieren. Bereits zwei Wochen vor Ostern, am 23. März 1779, setzte er den letzten Federstrich aufs Notenpapier.
Die Erstaufführung fand beim festlichen Ostergottesdienst im Salzburger Dom statt. Welche Bedeutung Mozart seiner Krönungsmesse selbst beigemessen hat, wurde in den folgenden Jahren deutlich. So legte er sie beispielsweise mit ins Gepäck, als er um die Jahreswende 1780/81 zur Einstudierung des Idomeneo nach München reiste und dort auch als Komponist von Kirchenmusik reüssieren wollte.
Den Titel »Krönungsmesse« erhielt die Messe durch ihre Aufführungen bei kaiserlichen Krönungszeremonien in Wien in den Jahren 1790 und 1791. Der damalige Wiener Hofkapellmeister Antonio Salieri berichtet, dass er zu den drei Krönungen jeweils »fast genau die gleiche Musik« aufs Programm gesetzt habe. Mozarts prächtige C-Dur-Messe erhielt in Hofkreisen zu dieser Zeit ihren Beinamen »Krönungsmesse«.
Akademie für Alte Musik Berlin
Chor des Bayerischen Rundfunks, Howard Arman
Mit Katharina Konradi (Sopran), Sophie Harmsen (Mezzosopran), Steve Davislim (Tenor), Krešimir Stražanac (Bass)
W.A. Mozart: Messe für Soli, Chor und Orchester in C-Dur, KV 317 »Krönungsmesse«
Herkulessaal der Residenz München, 20. Mai 2022
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Johann Sebastian Bachs Oster-Oratorium BWV 249 wurde am Ostersonntag 1725 uraufgeführt. Das Werk wird als Oratorium klassifiziert, weil ihm
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Johann Sebastian Bachs Oster-Oratorium BWV 249 wurde am Ostersonntag 1725 uraufgeführt. Das Werk wird als Oratorium klassifiziert, weil ihm ein erzählender Bibeltext zugrunde liegt, der aber im Gegensatz zu anderen oratorischen Werken Bachs nicht wörtlich vom Evangelisten und den handelnden Personen vorgetragen, sondern in freier Nachdichtung wiedergegeben wird.
Picander, alias Christian Friedrich Henrici, musste seinen Text einer weltlichen Glückwunschkantate unterlegen, die Bach Ende Februar 1725, rund fünf Wochen vor der Uraufführung des Oster-Oratoriums, zum Geburtstag des Herzogs Christian von Sachsen-Weißenfels komponiert hatte.
Die Protagonisten des Oratoriums sind Maria Magdalena (Alt), Maria Jacobi (Sopran), Petrus (Tenor) und Johannes (Bass). Nachdem Maria Magdalena dem auferstandenen Jesus begegnet ist und dies den Jüngern berichtet hat – was im Oratorium nur ganz kurz zu Beginn des ersten Rezitativs kurz angedeutet wird –, eilen die Jünger zum Grab. Dieses finden sie jedoch leer vor, da Jesus auferstanden ist.
Das Werk wird von dem vielfach preisgekrönten belgischen Vokalensemble Vox Luminis interpretiert, das auf Initiative des französischen Flötisten und Trompeters Lionel Meunier gegründet wurde und sich vor allem der italienischen, flämischen und deutschen Vokalmusik des 17. und 18. Jahrhunderts widmet. Es besteht seither in wechselnder Besetzung mit einem Kern aus acht bis 14 Vokalisten.
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Mit festlichen Klängen eröffneten Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks die Saison 2021/22:
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Mit festlichen Klängen eröffneten Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks die Saison 2021/22: Beethovens Missa solemnis zählt sicher zu den bedeutendsten Sakralwerken der klassischen Epoche. Besonders spannend in dieser Aufführung die Begegnung mit John Eliot Gardiner, dessen Expertise auf dem Gebiet der historischen Aufführungspraxis die Vielseitigkeit des BRSO um eine spannende Facette bereichert.
Ein erstklassiges Solistenquartett mit Lucy Crowe, Gerhild Romberger, Julian Prégardien und Tareq Nazmi komplettiert die umfangreiche Besetzung, die erstmals nach dem Corona-Lockdown wieder in unverminderter Stärke auf die Bühne des Münchner Herkulessaals gebracht werden konnte.
Chor des Bayerischen Rundfunks
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, John Eliot Gardiner
Mit Lucy Crowe, Gerhild Romberger, Julian Prégardien, Tareq Nazmi
Ludwig van Beethoven: Missa Solemnis D-Dur, op.123
Herkulessaal der Residenz München, September 2021
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Glocken gibt es schon seit mindestens 3600 Jahren: Sie rufen zum Gebet und verkünden den Frieden. Die Dokumentation geht
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Glocken gibt es schon seit mindestens 3600 Jahren: Sie rufen zum Gebet und verkünden den Frieden. Die Dokumentation geht den kulturgeschichtlichen Wurzeln der Klangkörper auf den Grund. Glocken wurden zu Kriegsgerät verschmolzen und danach Symbol des Wiederaufbaus. Sie vermelden Freude ebenso wie das Sterben eines Menschen. In China wurden Glocken als Folterinstrumente eingesetzt, für Christen sind sie Verkünder von Zeit und Vergänglichkeit.
Es ist nicht der Wohlklang allein, der die Wahrnehmung des Glockenklangs bestimmt, wie die Professoren Bernhard Tschofen, Roland Girtler und August Schmidhofer erläutern. Die Musikhistorikerin Birgit Lodes aus München berichtet von Richard Wagners Plänen, Glocken in seinen Werken einzusetzen, und verrät, wie menschliche Stimmen eine Glocke im Konzert nachahmen können.
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Im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins wurde 2023 das 525-jährige Jubiläum der Wiener Sängerknaben mit einem Festkonzert
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Im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins wurde 2023 das 525-jährige Jubiläum der Wiener Sängerknaben mit einem Festkonzert gefeiert. Zu Beginn und zum krönendem Abschluss sangen die Wiener Sängerknaben, Chormädchen, Chorus Primus und der Chorus Viennensis alle gemeinsam das vielstimmige »Geläut zu Speyer« des Renaissance-Komponisten Ludwig Senfl.
1498 verlegte Kaiser Maximilian I. seinen Hof und dessen Hofmusik nach Wien. Damit hatte er den Grundstein für die Wiener Hofmusikkapelle und schließlich auch für die Wiener Sängerknaben gelegt.
Mit Wiener Sängerknaben, Wiener Chormädchen, Chorus Primus, Chorus Juventus, Chorus Vienennsis
Moderation: Barbara Rett
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Seit mehr als vier Jahrzehnten begrüßen die Wiener Symphoniker den Frühling mit einem Bouquet an schwungvollen Melodien,
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Seit mehr als vier Jahrzehnten begrüßen die Wiener Symphoniker den Frühling mit einem Bouquet an schwungvollen Melodien, die 2024 gemeinsam mit der Starsopranistin Diana Damrau erklangen.
Auf dem Programmzettel standen Auszüge aus Johannes Brahms »Liebeslieder-Walzer«, »O fortuna« von Carl Orff, »O mio babbino caro« aus Giacomo Puccinis »Gianni Schicchi« und »Meine Lippen, sie küssen so heiß« aus Franz Lehárs »Giuditta«. Dirigent war Manfred Honeck.
Auch Jahresregent Anton Bruckner, der 2024 seinen 200. Geburtstag gefeiert hätte, durfte nicht fehlen: Zusammen mit dem Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde sang Diana Damrau Bruckners berühmten »Psalm 150« zur Eröffnung des Konzerts.
Das musikalische Programm wird mit eindrucksvollen Bildern Wiens untermalt, unter anderem aus dem neu eröffneten Wien Museum direkt gegenüber des Musikvereins.
Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde
Wiener Symphoniker, Manfred Honeck
Diana Damrau (Sopran)
Musikverein Wien, Großer Saal , März 2024
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Der Film von Thomas von Steinaecker zeichnet die Lebenslinien von Nonos Biografie nach und
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Beim »Musiksommer in Wernigerode« spielt das MDR-Sinfonieorchester Werke von Maurice Ravel, Wolfgang Amadeus Mozart und Emilie Mayer. Am
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Beim »Musiksommer in Wernigerode« spielt das MDR-Sinfonieorchester Werke von Maurice Ravel, Wolfgang Amadeus Mozart und Emilie Mayer. Am Pult steht der junge Dirigent Michael Balke.
Die zum Konzerthaus umgebaute Liebfrauenkirche Wernigerode, die im März 2022 eröffnet wurde, hat eine herausragende Raumakustik, die es selbst mit den berühmtesten Konzertkirchen in Deutschlands aufnehmen kann.
MDR-Sinfonieorchester, Michael Balke
Mit Mohamed Hiber (Violine)
Maurice Ravel: »Pavane pour une infante défunte«
Wolfgang Amadeus Mozart: »Violinkonzert A-Dur KV 219«
Emilie Mayer: »Sinfonie Nr.1 c-Moll«
Konzerthaus Liebfrauen, Wernigerode, Juli 2022
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David Garrett, geboren 1980, einst gefeiertes Geigen-Wunderkind mit früher Klassikkarriere, hat heute weltweit auch große Erfolge als
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David Garrett, geboren 1980, einst gefeiertes Geigen-Wunderkind mit früher Klassikkarriere, hat heute weltweit auch große Erfolge als Cross-over-Künstler. Es ist nicht nur ein ständiger musikalischer Spagat, sondern auch ein Leben, das geprägt ist von Verzicht in der Kindheit, künstlerischer Anerkennung und der Suche nach dem Selbst. 30 Jahre nach seinem Bühnendebüt zieht Garrett nun ein sehr persönliches Resümee.
Die Dokumentation zeigt den Musiker offen und privat wie nie. Dafür öffnet er sein Archiv zu bislang unveröffentlichtem Videomaterial. Die wichtigsten Stationen seines Lebens werden angesteuert und Wegbegleiter, Freunde und Familie erzählen. Ob in New York, wo der Wendepunkt seines Lebens stattfand, in Amsterdam bei intensiven Studioaufnahmen, in Berlin, der Stadt seiner Kindheit, oder auf Mallorca, wo er Entspannung sucht.
Musikalisch porträtiert die Dokumentation sowohl den Klassik- wie den Cross-over-Künstler David Garrett. Darunter sind auch Ausschnitte seines Konzerts in den Caracalla-Thermen in Rom.
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Der Dokumentarfilm »Die Macht der Musik – 200 Jahre Beethovens Neunte« nimmt das Publikum mit auf eine Reise
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Der Dokumentarfilm »Die Macht der Musik – 200 Jahre Beethovens Neunte« nimmt das Publikum mit auf eine Reise durch zwei Jahrhunderte faszinierender Musikgeschichte. Er begleitet Andris Nelsons, Joana Mallwitz, Riccardo Chailly und Klaus Mäkelä bei den Vorbereitungen zu diesem einzigartigen Werk. Namhafte Beethoven-Expertinnen und -Experten beleuchten die Entstehung der Symphonie und erklären, wie ihre Botschaft im Laufe der Zeit immer wieder neu interpretiert wurde. Anlässlich des Jubiläums stellt sich auch die Frage: Was sagen uns das Werk und seine Botschaft der Freude heute?
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In einer originellen Inszenierung von Musik und Erzählung zeichnet der Film das Leben des franko-flämischen Musikers Orlando di
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In einer originellen Inszenierung von Musik und Erzählung zeichnet der Film das Leben des franko-flämischen Musikers Orlando di Lasso (1532-1594) nach. Das Werk dieses bedeutenden Renaissance-Komponisten aus etwa 1500 Stücken fasziniert ebenso wie sein bewegendes Schicksal. Zu Lebzeiten in ganz Europa gefeiert, kämpfte der Sohn einfacher Leute zeitlebens gegen die Demütigungen, denen er als Diener autoritärer Herrscher ausgesetzt war. Der Dokumentarfilm regt zum Nachdenken über das Verhältnis von Kunst und Macht an. Es spielt das Vokal- und Instrumentalensemble La Tempête.
Der franko-flämische Musiker Orlando di Lasso – auch Roland oder Orlande de Lassus – gilt heute als einer der bedeutendsten Komponisten des 16. Jahrhunderts. Bereits zu Lebzeiten (1532-1594) erlangte er Ruhm und Ehre, doch sein Aufstieg aus einfachen Verhältnissen in die höfische Oberschicht verlief abenteuerlich und konfliktreich: Als Sängerknabe im Kirchenchor seiner heute belgischen Heimatstadt Mons wurde er wegen seiner silberhellen Stimme zweimal von Anwerbern ausländischer Höfe entführt, von seinen Eltern wieder zurückgeholt, um schließlich 1544 in den Dienst des Vizekönigs von Sizilien, Ferrante I. Gonzaga, zu treten.
Mit ihm bereiste er das Italien der Hochrenaissance und empfing vor allem in Neapel prägende Anregungen aus dem Volksliedgut und der Commedia dell’arte. 1556 wurde er an den Hof Herzog Albrechts V. nach München berufen, entfaltete eine vielseitige musikalische Tätigkeit und brachte es bis zum Hofkapellmeister. »Orlando«, wie ihn seine Zeitgenossen nannten, wurde bald zu einem europaweit bekannten Star des Musiklebens und der humanistisch gebildeten Kulturwelt.
Doch dieser außerordentliche Ruhm bescherte ihm auch viele Schwierigkeiten. Bis an sein Lebensende kämpfte er gegen die Erniedrigungen, die er als einfacher Diener eines autoritären Herzogs erdulden musste. Mit der Zeit entwickelte er eine eigenwillige und kritische Sicht auf die Gesellschaft. Dies schlug sich in seinem musikalischen Schaffen und in einem Briefwechsel nieder, die zugleich die älteste erhaltene Komponistenkorrespondenz ist.
Im Film erschließt sich das Leben dieses faszinierenden Künstlers: durch die originelle Inszenierung von Musik und Wort ebenso wie durch die meisterhaften Darbietungen des Vokal- und Instrumentalensembles La Tempête.
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Im Frühjahr 2024 hat sich Sasha Waltz mit der »Johannes-Passion« (BWV 245) von Johann Sebastian Bach eines der bedeutendsten
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Im Frühjahr 2024 hat sich Sasha Waltz mit der »Johannes-Passion« (BWV 245) von Johann Sebastian Bach eines der bedeutendsten geistlichen Werke der Musikgeschichte vorgenommen, das 1724 in Leipzig zum ersten Mal öffentlich gespielt wurde. Anlässlich des 300. Jahrestages der Uraufführung interpretiert sie es in ihrer Choreographie als universelle und zeitlose Erzählung über die menschliche Suche nach Wahrheit, Gerechtigkeit und Hoffnung. Damit geht sie über den religiösen Ursprung des Werkes hinaus.
Während die »Johannes-Passion« Menschheitsthemen wie Macht und Ohnmacht, Gewalt und Verrat sowie die Sehnsucht nach Erlösung verhandelt, vermag Bachs Musik in Verbindung mit der Sprache des Tanzes Trost in dunklen Zeiten zu spenden.
Waltz bringt ihre Vision der »Johannes-Passion« gemeinsam mit elf Tänzerinnen und Tänzern von Sasha Waltz & Guests unter der musikalischen Leitung von Leonardo García Alarcón und der Cappella Mediterranea, dem Chœur de Chambre de Namur und dem Chor der Opéra de Dijon sowie mit den Solistinnen und Solisten Valerio Contaldo, Christian Immler, Sophie Junker, Mark Milhofer, Georg Nigl und Benno Schachtner auf der Bühne in Bewegung.
Choreographie: Sasha Waltz
Musikalische Leitung:
Kostüme: Bernd Skodzig
Bühne: Heike Schuppelius
Licht: David Finn
Chœur de chambre de Namur
Chor der Opéra de Dijon
Capella Mediteranea, Leonardo García Alarcón
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Das »Concerto per Milano« ist eine Institution der lombardischen Hauptstadt. Es wird jeden Sommer vor dem Mailänder Dom aufgeführt
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Das »Concerto per Milano« ist eine Institution der lombardischen Hauptstadt. Es wird jeden Sommer vor dem Mailänder Dom aufgeführt – bei freiem Eintritt. Mehrere tausend Menschen können so das Konzert genießen. Es spielt das Orchestra La Filarmonica della Scala unter Riccardo Chailly.
Maestro Chailly dirigiert neben Peter Tschaikowskys «Capriccio italien» op. 45 die erste Suite «Romeo und Julia» von Sergej Prokofjew.
Filarmonica della Scala di Milano, Ricardo Chailly
Peter Tschaikowsky: »Capriccio italien«, op. 45
Sergej Prokofjew: »Romeo und Julia« – erste Suite
Aufzeichnung vom 12.09.2021
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Das Teatro Petruzzelli in Bari ist historisches Juwel und Konzertkulisse des Europakonzertes 2025. Der Auftritt der Berliner Philharmoniker
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Das Teatro Petruzzelli in Bari ist historisches Juwel und Konzertkulisse des Europakonzertes 2025. Der Auftritt der Berliner Philharmoniker unter dem Dirigat von Riccardo Muti bietet ein hochkarätiges Programm mit Werken von Gioacchino Rossini, Giuseppe Verdi und Johannes Brahms. Das Konzert ist eine Hommage an die Vielfalt der Länder und Kulturen in Europa.
Am schönsten Stiefelabsatz der Welt liegt die Region Apulien mit der Universitätsstadt Bari, einem kulturellen Hotspot Süditaliens. Umgeben von salziger Meeresluft, mittelalterlichen Türmen und kleinen Innenhöfen stößt man in Bari auf ein Mini-Universum: das Teatro Petruzzelli. Seine Architektur und seine außergewöhnliche Akustik machen es zu einem Juwel unter den europäischen Opernhäusern.
Am 1. Mai feiern die Berliner Philharmoniker hier ihren Geburtstag und ein wichtiges Anliegen: die Sprache der Musik als Idee eines geeinten Europas zu zelebrieren. Im Mittelpunkt des Konzerts steht ein deutsch-italienisches Programm.
Für italienische Noten sorgen Gioacchino Rossinis schwungvolle Wilhelm-Tell-Ouvertüre und die Ballettmusik aus Giuseppe Verdis Oper »Die sizilianische Vesper«, die 1855 in Paris uraufgeführt wurde. Im Kontrast dazu steht die pastorale, dunkel timbrierte Zweite Symphonie von Brahms.
Am Pult steht einer der renommiertesten Dirigenten unserer Zeit: Riccardo Muti. »Wir können Freundschaft stiften durch die Musik.« Mutis Bonmot bringt die Philosophie der Veranstaltung auf den Punkt: Das Europakonzert steht für Solidarität und Miteinander – in der Musik und in einem friedlichen Europa.
Auf dem Programm:
– Gioachino Rossini: Wilhelm-Tell-Ouvertüre
– Giuseppe Verdi: »Die vier Jahreszeiten« aus der »Sizilianischen Vesper«
– Johannes Brahms: Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73
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Im Mittelpunkt der komisch-turbulenten Handlung: Italiens Star-Bariton Ambrogio Maestri, der in Hamburg unter anderem als Falstaff für Aufsehen
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Im Mittelpunkt der komisch-turbulenten Handlung: Italiens Star-Bariton Ambrogio Maestri, der in Hamburg unter anderem als Falstaff für Aufsehen sorgte, kehrt in der Titelpartie als Don Pasquale zurück an die Elbe. Wie er ist auch Danielle de Niese regelmäßig auf den internationalen Opernbühnen von Wien bis New York zu Gast. Als Norina ist die Sopranistin an der Seite von Levy Sekgapane (Ernesto), Kartal Karagedik (Dottore Malatesta) und Jóhann Kristinsson (Notario) zu erleben.
Die musikalische Leitung des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg hat Matteo Beltrami. Regie führt David Bösch, der 2021 mit »Manon« sein Hamburg-Debüt gab. Bühnenbild und Kostüme stammen von Patrick Bannwart und Falko Herold, die bereits in zahlreichen Produktionen mit Bösch zusammengearbeitet haben.
Inszenierung: David Bösch
Bühnenbild: Patrick Bannwart
Kostüme: Falko Herold
Licht: Bernd Gallasch
Dramaturgie: Detlef Giese
Chor der Hamburgischen Staatsoper
Philharmonisches Staatsorchester Hamburg, Matteo Beltrami
Mit Ambrogio Maestri (Don Pasquale), Kartal Karagedik (Dottore Malatesta), Levy Sekgapane (Ernesto), Jóhann Kristinsson (Notario), Danielle de Niese (Norina)