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Verfügbar seit: 07.02.2025
Dauer: 100 Minuten Tag(s): Konzert, Symphonie

Sir Simon Rattle dirigiert Mozart

Symphonie Nr. 39 Es-Dur, Nr. 40 g-Moll, Nr. 41 C-Dur

Die letzten drei Symphonien Mozarts

Sir Simon Rattle (© Foto: BR/Astrid Ackermann)
© Foto: BR/Astrid Ackermann
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Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks lädt unter der Leitung von Simon Rattle zu einem besonderen Konzertabend ein: Auf dem Programm stehen die letzten drei Symphonien von Wolfgang Amadeus Mozart.

Für seine Zeitgenossen sprengte Mozarts Symphonie Nr. 39 in Es-Dur jede Erwartung. Schon im ersten Satz zieht der Komponist sämtliche Register seiner Kunst und schickt den Hörer nach theatralischer Einleitung auf eine wilde Jagd durch eine Partitur voller sprühender Ideen, überraschender Kontraste, bezaubernder Themen und mitreißender Dynamik. Das wirbelnde Finale, das die Virtuosität jedes Orchesters auf die Probe stellt, setzt den mitreißenden Schlusspunkt dieses außergewöhnlichen Werks.

Schon die schwebend-pulsierenden Eingangstakte sorgen für den Aha-Effekt. Wolfgang Amadeus Mozarts Symphonie Nr. 40 g-Moll ist eines seiner bekanntesten und meistgespielten Orchesterwerke. Die eingängige Thematik spielt sicher eine Rolle, und überhaupt macht ihr freundlicher, geradezu naturromantischer Gestus diese Symphonie zu einem Publikumsliebling. Dabei gehört sie als ein in einer Molltonart geschriebenes Werk zur Minderheit unter den fast ausschließlich in Dur komponierten 41 Mozart-Symphonien. Daher auch ihr Beiname »Große« g-Moll Symphonie in Abgrenzung zu ihrer 15 Jahre früher entstandenen kleinen Schwester.

Die »Jupiter«-Symphonie KV 551 von 1788: Simon Rattle und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks präsentieren dieses späte Meisterwerk im Februar 2025 im Herkulessaal der Münchner Residenz.

Mozarts letzte Symphonie – die »Jupiter«-Symphonie KV 551, entstand 1788, ein Jahr vor seinem Tod. Der Komponist zieht hier alle Register seines genialen Könnens bis hin zu einem Finalsatz, der den Hörer in das komplizierte polyphone Gewebe barocker Fugentechnik lockt, dabei aber nie die Leichtigkeit und Transparenz des klassischen Mozart-Stils verliert.

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Sir Simon Rattle

W. A. Mozart
- Symphonie Nr. 39 Es-Dur, KV 543
- Symphonie Nr. 40 g-Moll, KV 550
- Symphonie Nr. 41 C-Dur »Jupiter«

Herkulessaal der Residenz München, Februar 2025

Weitere Informationen:
Prädikat: Empfehlung der Redaktion
Aufführungsort: München, Herkulessaal der Residenz (Februar 2025)
Komponist(in): Mozart, Wolfgang Amadeus (1756-1791)
Orchester/Ensemble: Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (BRSO)
DirigentInnen: Sir Simon Rattle (* 1955)

Werk(e):

W. A. Mozart: Symphonie Nr. 39 Es-Dur, KV 543
W. A. Mozart: Symphonie Nr. 40 g-Moll, KV 550
W. A. Mozart: Symphonie Nr. 41 C-Dur »Jupiter«